OGURA
DOJO

Taiji Titelseite

Eine Antwort

Dazu möchte ich eine persönliche Antwort geben, da Literatur und Internet sicherlich genügend wissenschaftliche und esotherische Antworten bereithalten. Beide Übungsformen sind für mich grundsätzlich eine Möglichkeit die Muskulatur und gleichzeitig das Gehirn zu trainieren. QiGong bietet zusätzlich auch noch viele Elemente die der Dehnung der Muskulatur und der Sehnen dienen. Beide Übungsformen lassen sich problemlos bis ins hohe Alter ausführen. Professor Ding, Lehrer von Alexander Callegari, stellte in einem seiner Seminare anschaulich dar, dass viele Elemente der QiGong Übungen sogar im Sitzen ausgeführt werden können.

Lebenslauf von Prof. Ding Hong Yu auf Wikipedia

Die Bewegungen im TaiJi und QiGong haben viele Gemeinsamkeiten, obwohl sie einem unterschiedlichen Zweck dienen: QiGong fördert die Gesundheit, TaiJi Quan zeigt effektive Bewegungsabläufe für Verteidigung und Angriff auf. Für beide aber gilt, dass es einiges an Zeit braucht, bis die Bewegungsabläufe und Grundprinzipien so verinnerlicht sind, dass man sie ohne Nachzudenken abrufen kann. Aus diesem Grunde habe ich mich auch schon vor mehr als 10 Jahren für TaiJi und QiGong entschieden und bin mir inzwischen sicher, dass mich die QiGong-Form des BaDuanJin und die eine oder andere TaiJi – Form bis ins hohe Alter hinein begleiten werden.

Taiji Video - Den Vogel am Schwanz fassen

Wie ist das Training aufgebaut?
Das Training gliedert sich meist in drei Teile:

  1. Aufwärmphase: Muskeln und Gelenke werden mit verschieden Übungen gelockert und gedehnt. Die Übungselemente haben meist auch einen Bezug zu Abläufen von QiGong- oder TaiJi-Formen.
  2. QiGong-Form: Das BaDuanJin - ”Die Acht Brokatstücke“ in der Form von Professor Ding - ist fester Bestandteil des Trainings.
  3. Vermittlung der aktuellen Trainingsinhalte: In dieser Phase werden bereits unterrichtete Formen wiederholt und die aktuellen bearbeiteten Formen vertieft. In meist halbjährigem Wechsel wird von Wildgans - QiGong über Schwert TaiJi bis zu TaiJi-Formen aus unterschiedlichen Stilen etwas angeboten. Die Bewegungen und Abläufe der TaiJi-Formen werden immer wieder in den Zusammenhang der Kampfanwendung gestellt um den Sinn von Ablauf und Körperstellung besser zu verstehen. Zu diesem Zweck dienen auch die Partnerübungen (TuiShou) die das Training auch manchmal beschließen.

Hans-Jürgen Groiß - Schüler im Ogura Dojo

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Weitere Details unter Training-Kontakt-Gebühren

Ding Hong Yu Taiji Tus Traunreut

Beruflicher Werdegang

Ding, Hong Yu   geb. 22. August 1932

1957 Abschluss in Sportwissenschaft an der SuZhou Universität

1957 – 1993 Beschäftigt an der NanJing Universität. Hat Sportwissenschaft und Sporttraining unterrichtet und im Bereich Sportforschung gearbeitet. (1964 ein Jahr Weiterbildung mit anderen chinesischen Sportdozenten an der BeiJing Sportuniversität). Während der langjährigen Studien in den Sporttheorien und seiner Lehrerpraxis hat Prof. Ding Sport mit der chinesischen Medizin zusammen kombiniert und für die Vorbeugung von Krankheiten und zur Gesundheiterhaltung die theoretischen Ansatzpunkte geliefert. Seit dem Jahr 1988 war er 14 mal in Deutschland und wurde von der Universität Oldenburg, Deutscher QiGong Verein, Mettnau Kur, Tus Traunreut usw. eingeladen und hat verschiedene Kurse und Seminare über QiGong, TaiJi Quan abgehalten. Er hat dadurch zum Kulturaustausch zwischen West und Ost beigetragen.

1991 Beteiligung an der Verfilmung des Lehrprogramms „DaYan (Wildgans) QiGong“. Dieser Film wurde vom Südwestfunk (Baden-Baden) ausgestrahlt.

1995 Entwicklung des „5 Organe QiGong“ sowie dessen Unterrichtung in Deutschland

1996 Modifizierung von „BaDuanJin“ (Acht Brokatstücke)

1997 Entwicklung des „BaoJian QiGong 2“(Gesundheitsschützendes QiGong 2)

1998 Entwicklung „Gesundheitsübung mit der Tellerdrehung“ (Teller Gong)

In den letzten Jahren Veröffentlichungen von verschiedenen Beiträgen über die Gesunderhaltung in Fachzeitschriften in China.